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Es ist so weit

TEXT GERNOT FRIESCHER
FOTOS DEUTSCHE MESSE

Vom 20. bis 25. Juni 2022 dreht sich auf der INTERSCHUTZ in Hannover wieder alles rund um die Themen Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit. Die wirtschaftlichen, ökologischen und politischen Herausforderungen unserer heutigen Zeit machen die Weltleitmesse zu einem wichtigen Impulsgeber.

TEXT GERNOT FRIESCHER
FOTOS DEUTSCHE MESSE

Vom 20. bis 25. Juni 2022 dreht sich auf der INTERSCHUTZ in Hannover wieder alles rund um die Themen Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit. Die wirtschaftlichen, ökologischen und politischen Herausforderungen unserer heutigen Zeit machen die Weltleitmesse zu einem wichtigen Impulsgeber.

Herr Heinold, Sie sind seit September 2021 neuer Projektleiter der Interschutz. Allerdings sind Sie diesbezüglich kein unbeschriebenes Blatt. Wie geht es Ihnen mittlerweile in der heißen Endphase der Vorbereitungen zum Event im Juni?

Das stimmt. Ich durfte bereits die INTERSCHUTZ 2015 in Hannover durchführen. Unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und wir befinden uns aktuell in engen Abstimmungen hinsichtlich des sehr umfangreichen Rahmenprogramms. Die Besucher können sich auf einige neue Themen und Formate freuen. Und wir spüren täglich, wie sehr die Community dem Event entgegenfiebert. Endlich wieder Messe. Endlich wieder INTERSCHUTZ. Das gibt uns Rückenwind und Motivation für den Endspurt! 

Sieben Jahre ohne Interschutz, das ist eine lange Zeit. Die Corona-Pandemie hat der Messeplanung mehr als einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Was waren die größten Herausforderungen der letzten zwei Jahre für die Deutsche Messe AG bzw. im Besonderen für die INTERSCHUTZ?

Das stimmt, aufgrund von Corona mussten wir die INTERSCHUTZ zwei Mal verschieben. Beide Male bedeutete dies natürlich einen hohen kommunikativen und organisatorischen Aufwand. Viele Teilnehmer waren verunsichert, ob die Messe 2022 stattfinden kann. Aber mittlerweile hat sich die Situation ja deutlich entspannt. Messen können wieder stattfinden und so steht dem Restart der INTERSCHUTZ nichts mehr im Wege. 

Trotz guter Buchungslage vonseiten der Aussteller  sind einige der sonst vertrauten Aussteller im Juni nicht dabei. Warum glauben Sie, verzichten diese auf eine Teilnahme an der INTERSCHUTZ?

Einige Aussteller haben sich bedauerlicherweise gegen eine Teilnahme entschieden. Die Begründungen dafür waren sehr unterschiedlich. Natürlich spielten die Pandemie und auch die aktuellen politischen Entwicklungen eine Rolle. Die gute Nachricht ist aber, dass die allermeisten Aussteller, darunter auch namhafte Firmen wie Rosenbauer, Dräger oder Desautel, im Juni auf der INTERSCHUTZ dabei sein werden. Rund 1000 Unternehmen werden ihr Leistungsspektrum aus allen Bereichen und Angebotsschwerpunkten zeigen und uns erreichen im Übrigen auch weiterhin Anmeldungen. Die Besucher können sich also auf eine starke, vielfältige INTERSCHUTZ freuen. Wir haben hochaktuelle Themen und ein breites Informationsangebot. Die INTERSCHUTZ ist damit die internationale Netzwerkplattform und Wissendrehscheibe Nr. 1. 

Können Sie schon Vergleichszahlen der Aussteller zu 2015 nennen bzw. wie viele Aussteller sind mit an Bord und aus wie vielen Ländern sind diese vertreten?

Wie schon erwähnt erwarten wir rund 1000 Aussteller aus mehr als 50 Ländern. Selbstverständlich lassen sich diese Zahlen nicht eins zu eins mit denen aus dem Jahr 2015 vergleichen, die Rahmenbedingungen sind heute einfach andere. Die Internationalität der ausstellenden Unternehmen ist allerdings gestiegen, das heißt wir haben prozentual mehr Unternehmen aus dem Ausland. Das freut uns natürlich sehr, da es die Bedeutung der INTERSCHUTZ als die internationale Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit unterstreicht. 

Das Leitthema lautet: „Teams, Taktik – Schutz und Rettung vernetzt.“ Warum rückte dieser Fokus in den Vordergrund und wie wird dieses Leitthema den Besuchern vermittelt?

Mit unserem Leitthema zielen wir auf zwei Aspekte ab: Erstens den Einsatz innovativer, digitaler Technologien und zweitens die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure und Institutionen. Beide Aspekte werden in der Gefahrenabwehr und -bekämpfung zunehmend wichtiger. Digitale Technologien wie etwa der Einsatz von Drohnen oder Robotersystemen können die Retter im Einsatz maßgeblich unterstützen, indem sie konkrete Aufgaben übernehmen oder Informationen beschaffen, die für die Einsatzkräfte relevant sind. Auch der neue Mobilfunkstandard 5G ist ein Thema der Messe. Welche Anwendungen gibt es hier bereits? Und wie sehen die Leitstellen der Zukunft aus? 

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DIE INTERSCHUTZ IST WISSENSDREHSCHEIBE NUMMER EINS!
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Wer wirklich alles auf dem ca. 100 Hektar großen Messegelände sehen will, der braucht einen Messeplan, Zeit und bequeme Schuhe.
Aber der Besuch wird sich lohnen. Die Welt der Blaulichtbranche ist vertreten.

Digitalisierung und Vernetzung ist auch in der Blaulichtbranche ein ganz „heißes Eisen“. Was erwartet die Besucher diesbezüglich auf der INTERSCHUTZ?

Viele Unternehmen greifen dieses Thema in ihren Präsentationen auf. Auch wir werden mit einem komplett neuen Vorführgelände und dem Ausstellungsschwerpunkt „Digitalisierung und Transformation“ den Besuchern zahlreiche Anwendungen und zukünftige Einsatzmöglichkeiten neuer Technologien nahebringen. Erste Anlaufstelle ist die Halle 16: Vom „Digitalen Zwilling“ bis hin zur modernen Leitstellentechnik steckt sie voller Innovationen und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. 

Auch die Präsentation auf der INTERSCHUTZ ist moderner geworden. Es ist zu lesen, dass reale und virtuelle Darstellungen am Vorführgelände sich ergänzen. Was genau geschieht hier?

Genau. Wir haben auf den klassischen Ansatz des Vorführgeländes ein Stück weit verzichtet und werden in diesem Jahr erstmalig auf eine Mix-Präsentation von virtuellen und physischen Aspekten setzen. So können viele zusätzliche Einsatzszenarien simuliert werden. 

Sie und Ihr Team haben erstmalig eine „INTERSCHUTZ Digital Conference“ ins Leben gerufen. Was genau ist das?

Ja. Wir werden erstmals das komplette Forenprogramm der INTERSCHUTZ sowohl live auf der Bühne in Halle 26 als auch virtuell im Netz anbieten. Damit geben wir auch Interessierten, die in diesem Jahr nicht vor Ort sein können, die Gelegenheit die INTERSCHUTZ mit all ihren spannenden Themen zu verfolgen. 

Die Konferenz wird alle relevanten Aspekte der Messe abdecken und jeden Tag ein konkretes Themenfeld in den Fokus rücken: Wir starten mit dem Thema „Vorbeugender Brandschutz“ am Messemontag, dann geht es weiter mit dem „Bevölkerungs- und Katastrophenschutz“, „Waldbrand und Feuerwehr“, „Digitalisierung“ und „Rettungswesen“. Der Samstag ist den allgemeinen Themen aus der Community gewidmet, angefangen von der persönlichen Schutzausrüstung, Feuerlöschtechniken bis hin zu Ausbildungsmöglichkeiten oder Warn-Apps für die Bevölkerung. 

Außerdem werden unsere virtuellen Besucher erstmals die Möglichkeit erhalten, über unsere neue digitale Networking-Funktion in den direkten Kontakt mit Ansprechpartnern der ausstellenden Unternehmen zu treten.

Gibt es für Besucher Regeln oder Beschränkungen in Bezug auf Covid-19?

Hier stehen wir in engem Austausch mit den Behörden und können flexibel auf die geltenden Sicherheitsvorgaben reagieren. Wir informieren alle Teilnehmer rechtzeitig über die etwaigen Vorgaben.

Herr Heinold, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für uns genommen haben.

Sehr gerne, ich danke Ihnen.

Noch etwa einen Monat gilt es abzuwarten, dann findet das langersehnte Event wieder statt. Wer es sich einteilen kann die INTERSCHUTZ zu besuchen, sollte dies unbedingt tun. Die Dichte an Neuigkeiten und Informationen ist einzigartig. Genauso wie das Flair, welches Aussteller und Besucher gleichermaßen begeistert.

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Ein DICHTES PROGRAMM
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INTERSCHUTZ 2022
Kompakt

Wann?
20. – 25. Juni 2022

Wo?
Messegelände, 30521 Hannover

Wie?
Tipps zur Anreise finden
sich auf der Website der INTERSCHUTZ

Wieviel?
Tagesticket 24,00 EUR
Dauerticket 54,00 EUR

Wer?
> 1.000 Aussteller aus
50 Nationen

Alle Infos finden Sie unter
www.INTERSCHUTZ.de

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