Superhelden

sind auch nur

menschen

Superhelden sind auch nur Menschen

TEXT GERNOT FRIESCHER
FOTOS QUENTIN PRUVOST

KAMERADEN IN NORDFRANKREICH stellten sich die Frage, wie sie die Vereinskasse ein wenig aufbessern könnten. „Lasst uns einen Kalender machen“, war der Weisheit letzter Schluss. Doch es sollte etwas noch nie Dagewesenes werden.

Dank des einfallsreichen Fotografen Quentin Pruvost und Feuerwehrmitgliedern mit einer Leidenschaft zu Comics und Cosplay entstand ein wahrlich heldenhafter Kalender.

TEXT GERNOT FRIESCHER
FOTOS QUENTIN PRUVOST

KAMERADEN IN NORDFRANKREICH stellten sich die Frage, wie sie die Vereinskasse ein wenig aufbessern könnten. „Lasst uns einen Kalender machen“, war der Weisheit letzter Schluss. Doch es sollte etwas noch nie Dagewesenes werden. Dank des einfallsreichen Fotografen Quentin Pruvost und Feuerwehrmitgliedern mit einer Leidenschaft zu Comics und Cosplay entstand ein wahrlich heldenhafter Kalender.

Auch wenn Einsatzkräfte meistens gar nicht als Helden bezeichnet werden möchten, so hinterlassen sie bei den aufwendig inszenierten Bildern durchaus einen heldenhaften Eindruck.

Der Norden Frankreichs ist bekannt für einzigartige Steilküsten, hervorragende Austern, eine bodenständige Landwirtschaft und eine hervorragende Küche. Dass es in der Gemeinde Saint Amand les Eaux jedoch ein Rettungszentrum gibt, auf dessen Hilfe bereits echte Superhelden angewiesen waren, das steht in keinem Reiseführer.

Es gibt bereits viele Kalender. Wir wollten einzigartig sein.
„Jedes Jahr veröffentlicht unsere Organisation einen Kalender, der gegen eine Spende von der Bevölkerung erworben werden kann. Die Einnahmen dienen der Finanzierung von Umbauten, Feierlichkeiten und dem Erhalt der Infrastruktur unseres Zentrums“, so ein offizieller Sprecher des Rettungszentrums von Amandinois. „Das Ziel dieses Kalenders war es jedoch, die

Sichtweise auf Rettungskräfte aus einem völlig neuen Blickwinkel zu ermöglichen – durchaus mit ein wenig Humor!“ Genau das scheint den einfallsreichen Franzosen auch gelungen zu sein. Spezialisten für Funktionsschuhe. Ende der Bewerbungsfrist war der 31. Mai 2018. Doch dann ging bei HAIX die Arbeit erst so richtig los! „Die Anzahl der eingereichten Bewerbungen hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen“, so Hanno Meier, Projektleiter und Begleiter der Reise. Es war schon so manche Überstunde in der HAIX-Zentrale in Mainburg nötig, um aus über 1.000 Bewerbern die Finalisten zu selektieren. Nach einem persönlichen Treffen der vier finalen Teilnehmer sowie der begleitenden Betreuer wurde von HAIX grünes Licht für die zweiwöchige Abenteuerreise, beginnend mit 6. Oktober 2018, gegeben.

Der Norden Frankreichs ist bekannt für einzigartige Steilküsten, hervorragende Austern, eine bodenständige Landwirtschaft und eine hervorragende Küche. Dass es in der Gemeinde Saint Amand les Eaux jedoch ein Rettungszentrum gibt, auf dessen Hilfe bereits echte Superhelden angewiesen waren, das steht in keinem Reiseführer.

Es gibt bereits viele Kalender. Wir wollten einzigartig sein. „Jedes Jahr veröffentlicht unsere Organisation einen Kalender, der gegen eine Spende von der Bevölkerung erworben werden kann. Die Einnahmen dienen der Finanzierung von Umbauten, Feierlichkeiten und dem Erhalt der Infrastruktur unseres Zentrums“, so ein offizieller Sprecher des Rettungszentrums von Amandinois. „Das Ziel dieses Kalenders war es jedoch, die Sichtweise auf Rettungskräfte aus einem völlig neuen Blickwinkel zu ermöglichen – durchaus mit ein wenig Humor!“ Genau das scheint den einfallsreichen Franzosen auch gelungen zu sein. Spezialisten für Funktionsschuhe. Ende der Bewerbungsfrist war der 31. Mai 2018. Doch dann ging bei HAIX die Arbeit erst so richtig los! „Die Anzahl der eingereichten Bewerbungen hat unsere Erwartungen bei weitem übertroffen“, so Hanno Meier, Projektleiter und Begleiter der Reise. Es war schon so manche Überstunde in der HAIX-Zentrale in Mainburg nötig, um aus über 1.000 Bewerbern die Finalisten zu selektieren. Nach einem persönlichen Treffen der vier finalen Teilnehmer sowie der begleitenden Betreuer wurde von HAIX grünes Licht für die zweiwöchige Abenteuerreise, beginnend mit 6. Oktober 2018, gegeben.

 

Von der Idee zur Umsetzung

Ein Mitglied der Truppe ist nicht nur mit Leib und Seele bei der Feuerwehr, mit demselben Eifer begeistert sich Sophie Parmentier für Superhelden und Cosplay. Cosplay ist ein Hobby, bei dem Vorbilder aus Filmen oder Comic-Figuren mit aufwendig gestalteten Kostümen nachgestellt werden. Von ihr kam auch die Idee, Superhelden in Notlage von Rettungskräften helfen zu lassen. Die Verbindung zwischen den beiden Welten, unterstützt durch das künstlerische und professionelle Auge des Fotografen Quentin Pruvost, ließ das Projekt entstehen. Das Thema „Superhelden des Alltags” wurde geboren.
Es war zunächst notwendig, einen Zeitplan für die Foto-Shootings in Bezug auf die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte sowie der

Darsteller festzulegen. Parallel dazu mussten Inszenierungen von Ideen, die für den Betrachter auf den ersten Blick verständlich und technisch machbar sein sollten, definiert und umgesetzt werden. Es war auch notwendig, die geeigneten Drehorte zu suchen und zu finden. Erst wenn alle Parameter und die verschiedenen Interessensgruppen zusammen reibungslos aufeinander abgestimmt waren, konnte die Fotoarbeit beginnen. Ein Shooting für eine Aufnahme dauerte im Durchschnitt 2-4 Stunden und es wurden ungefähr fünfzehn Aufnahmen von April bis Juni gemacht, von denen allerdings nicht alle veröffentlicht wurden. Die Bilder, die der Fotograf und die Mannschaft für am gelungensten erachtet haben, wollten wir Ihnen an dieser Stelle präsentieren.    

Ein Mitglied der Truppe ist nicht nur mit Leib und Seele bei der Feuerwehr, mit demselben Eifer begeistert sich Sophie Parmentier für Superhelden und Cosplay. Cosplay ist ein Hobby, bei dem Vorbilder aus Filmen oder Comic-Figuren mit aufwendig gestalteten Kostümen nachgestellt werden. Von ihr kam auch die Idee, Superhelden in Notlage von Rettungskräften helfen zu lassen. Die Verbindung zwischen den beiden Welten, unterstützt durch das künstlerische und professionelle Auge des Fotografen Quentin Pruvost, ließ das Projekt entstehen. Das Thema „Superhelden des Alltags” wurde geboren.

Es war zunächst notwendig, einen Zeitplan für die Foto-Shootings in Bezug auf die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte sowie der Darsteller festzulegen. Parallel dazu mussten Inszenierungen von Ideen, die für den Betrachter auf den ersten Blick verständlich und technisch machbar sein sollten, definiert und umgesetzt werden. Es war auch notwendig, die geeigneten Drehorte zu suchen und zu finden. Erst wenn alle Parameter und die verschiedenen Interessensgruppen zusammen reibungslos aufeinander abgestimmt waren, konnte die Fotoarbeit beginnen. Ein Shooting für eine Aufnahme dauerte im Durchschnitt 2-4 Stunden und es wurden ungefähr fünfzehn Aufnahmen von April bis Juni gemacht, von denen allerdings nicht alle veröffentlicht wurden. Die Bilder, die der Fotograf und die Mannschaft für am gelungensten erachtet haben, wollten wir Ihnen an dieser Stelle präsentieren.    

Nicht nur das Fotoshooting selbst war aufgrund der vielen Beteiligten eine große Herausforderung. Auch die Nachbearbeitung der Bilder war aufwendig und sehr zeitintensiv.