DAS COOLSTE FEUERWEHR-MAGAZIN

VON DEUTSCHLAND IN DIE GANZE WELT

Von Deutschland in die ganze Welt

TEXT GERNOT FRIESCHER
FOTOS BILDERZOOM AACHEN MONIKA CORSTEN / SEIZ

SEIZ produziert seit 1961 qualitativ hochwertige Schutzhandschuhe. Bis heute passt sich SEIZ stets den wachsenden Bedürfnissen an und mittlerweile hat sich das Unternehmen zu einem technologischen Vorreiter entwickelt. Herr Dominik Hantke, verantwortlich für Vertrieb und Beratung, stand für ein Gespräch zur Verfügung:

TEXT GERNOT FRIESCHER
FOTOS RETTER MESSE

SEIZ produziert seit 1961 qualitativ hochwertige Schutzhandschuhe. Bis heute passt sich SEIZ stets den wachsenden Bedürfnissen an und mittlerweile hat sich das Unternehmen zu einem technologischen Vorreiter entwickelt. Herr Dominik Hantke, verantwortlich für Vertrieb und Beratung, stand für ein Gespräch zur Verfügung:

Was Kunden wirklich wollen und brauchen weiß Dominik Hantke. Der erfahrene Vertriebsprofi gab uns ein Interview.

Heute ist SEIZ ein weltweit erfolgreiches Unternehmen. Auf welcher Historie baut SEIZ auf?

Die Idee, Handschuhe mit innovativem Design und neuen Passformen zu produzieren, entstand in einem alten Bauernhaus, welches zunächst auch als Produktion und Firmensitz diente. So befindet sich der Firmensitz nach wie vor in Metzingen (Deutschland), mittlerweile jedoch in einem modernen Gebäude mit großzügigen Büroräumen, Produktion und vollautomatischem Palettenlager. So verbinden sich Tradition und Moderne. 

Was zeichnet den hohen technischen Anspruch der Produkte aus?

Neben dem Firmensitz in Deutschland ist auch die Idee mit revolutionären Innovationen und bahnbrechenden Designs geblieben. So brachten wir 1994 den weltweit ersten volltextilen Feuerwehrhandschuh auf den Markt. Viele Erfindungen und Auszeichnungen später folgte das patentierte Lasertemp zur schnellen Messung von Oberflächentemperaturen und in 2021 das patentierte ZIP‘N‘CLOSE-System als Schnellverschluss für Brandeinsatzhandschuhe. Nur wer sich laufend verbessert, kann heute am Weltmarkt bestehen.

Welche Zielgruppen deckt SEIZ ab?

Die SEIZ-Gruppe besteht aus zwei Firmen: Die Seiz Technical Gloves GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Handschuhe für den Feuerwehrbereich; Seiz Industriehandschuhe GmbH hingegen für den Industriebereich, v.a. für den Automobilsektor, das Handwerk und die Chemieindustrie. Seit einigen Jahren engagiert sich SEIZ auch im Wintersport und ist Ausrüster diverser Nationen und Verbände beim Bob, Rodeln, Skeleton, Skispringen und Ski Alpin.

Worauf kommt es bei der PSA im Brand- bzw. Rettungseinsatz besonders an?

Die von uns produzierten Schutzhandschuhe müssen grundsätzlich unseren hohen Anforderungen an Qualität, Material, Funktionalität und Schutzwirkung entsprechen. Dabei spielen Hochleistungsgarne, KEVLAR®, NOMEX®, PBI® und Membrane von GORE-TEX® sowie eine kontrollierte Produktion eine entscheidende Rolle. Der hohe Qualitätsstandard wird durch unser firmeneigenes Labor am Standort sichergestellt. Selbst Spezialanfertigungen für versehrte Feuerwehrleute sind machbar und ermöglichen KameradInnen, mit beispielsweise fehlenden Gliedmaßen, ein sicheres Arbeiten. 

Wie haben sich die Anforderungen in den letzten Jahren geändert und worauf kommt es in Zukunft an?

Deutlich zu beobachten ist, dass das Hauptaugenmerk auf größtmöglicher Qualität und Funktionalität liegt. So wurde das Modell FIRE-FIGHTER ZIP bereits direkt nach Markteinführung im April 2021 zum Erfolg. Die Auswahl modernster Hightech-Materialien in Verbindung mit extremer Fertigungsqualität und einer blut- und bakteriendichten GORE-TEX CROSSTECH®-Membrane waren hier ausschlaggebend. Zudem konnte das neue Verschlusssystem ZIP’N’CLOSE überzeugen. Ebenfalls war zu beobachten, dass die Punkte Waschbarkeit und Hygiene bei der Feuerwehr einen immer größeren Stellenwert einnehmen.

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DER HOHE QUALITÄTSSTANDARD WIRD AUCH DURCH UNSER FIRMENEIGENES LABOR SICHERGESTELLT.
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Wie arbeitet SEIZ mit Feuerwehren zusammen?

Da unser Geschäftsführer selbst lange Jahre Feuerwehrmann war und bestens vernetzt ist, können wir Neuentwicklungen stets schnell unter Realbedingungen testen und nötige Verbesserungen und Optimierungen direkt umsetzen. Selbstverständlich versuchen wir Verbesserungsvorschläge, welche uns aus der Feuerwehr und von Rettungsdiensten erreichen, im Rahmen der Technik und den Möglichkeiten eines zertifizierten Handschuhs umzusetzen. Auf diese Weise entstehen immer wieder Neu- und Weiterentwicklungen. 

Wie bewerten Sie die Teilnahme an der INTERSCHUTZ und was wurde präsentiert?

Es war wichtig für uns, persönliche Gespräche mit unseren Kunden auf der INTERSCHUTZ zu führen. Neben zwei Brandeinsatzhandschuhen freuen wir uns, dass wir zwei weitere Modelle sehr erfolgreich vorstellen konnten: Der DIPTEX 666 Profi ist ein Rettungshandschuh, der durch seine extreme Feinfühligkeit sowie Maximalwerte im Rahmen der Zertifizierung nach DIN EN 388 und 13997 besticht. Der verwendete Stahlfaden sorgt nicht nur für maximalen Schnittschutz, sondern macht den Handschuh zudem touchscreenfähig, was in

Zukunft von großer Bedeutung sein wird.

Waldbrände kommen auch immer häufiger vor. Die dafür speziellen Anforderungen haben wir im Modell Magnus umgesetzt. Folglich kann er auch für den Außenangriff verwendet werden. Da das Modell auf unserem TH-Handschuh Mechanic 185 beruht, kann der Magnus gleichzeitig auch für TH-Einsätze verwendet werden. Somit deckt die Neuheit ein breites Spektrum an Feuerwehr- und Rettungseinsätzen ab.

Das bereits erwähnte Verschlusssystem ZIP’N’CLOSE kam ebenfalls gut an und zeigt, dass dieses System eine Alternative zu den herkömmlichen Stulpenvarianten darstellt. Zudem arbeiten wir bereits heute an weiteren Neuerungen in diesen Bereichen, um unseren Kund-Innen immer die bestmöglichen Handschuhe für ihre Einsätze an die Hand geben zu können. 

Herr Hantke, wir danken für das Gespräch.

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