DAS COOLSTE FEUERWEHR-MAGAZIN

FLORIAN SPEZIAL

FLORIAN SPEZIAL

TEXt André Stangl & Mischa Stangl
Fotos xcitepress/christian Kohl & Aussteller

DIE FLORIAN 2026 hat Dresden zum Treffpunkt für Feuerwehr, Zivil und Katastrophenschutz gemacht. Mehr als 370 Aussteller aus elf Ländern prägten die 25. Ausgabe und zeigten, wie breit die Anforderungen an moderne Einsatzorganisationen heute geworden sind.

Die FLORIAN zeigte, welche Themen die Branche bewegen. Im Fokus standen Einsatztechnik, Vegetationsbrandbekämpfung, Technische Hilfeleistung, Atemschutz und neue Ausbildungskonzepte. Auch das Waldbrand-Camp, die Technische Hilfe Landwirtschaft und die Fire and Rescue Games machten Praxis und Erfahrungsaustausch unmittelbar erlebbar vor Ort.

Die Unternehmensberichte zeigen, mit welchen Lösungen die Aussteller der FLORIAN 2026 den Einsatz-alltag mitgestalten.

ACCULUX

Licht, das im Einsatz bleibt

Drei Lösungen für klare Sicht.

„Für uns war die FLORIAN eine Gelegenheit, unsere Lichtlösungen im direkten Austausch zu zeigen. Entscheidend ist, dass sie im Einsatz einfach und zuverlässig funktionieren.“

Drei Lichtlösungen standen bei   AccuLux auf der FLORIAN 2026 in Dresden im Mittelpunkt und deckten unterschiedliche Anforderungen im Feuerwehralltag ab. Die HL 12 EX-Zone 0 steht für eine leichte Handleuchte mit Reichweite und eignet sich dank Ex Schutz und IP 67 für anspruchsvolle Umgebungen. Mit zwei Leuchtstufen bleibt die Bedienung einfach.

Mehr Leistung bietet die HL 35 EX-Zone 0 HIGH POWER. Der um 180° verstellbare Leuchtenkopf, die digitale Restkapazitätsanzeige und die wählbare Notlichtfunktion unterstützen dort, wo Übersicht und Ausdauer gefragt sind. Ergänzt wurde der Messeauftritt durch die WL 6000 LED. Die ausziehbare Arbeitsleuchte bringt bis zu 6000 Lumen, lässt sich kompakt transportieren und über zwei drehbare Leuchtköpfe flexibel ausrichten. Verschiedene Lichtstufen und Farbtemperaturen erweitern den Einsatzbereich.

Damit zeigte AccuLux in Dresden ein Spektrum vom Handlicht bis zur großflächigen Ausleuchtung. Im Mittelpunkt stand dabei Licht, das schnell verfügbar ist, einfach bedient werden kann und unter realen Einsatzbedingungen zuverlässig unterstützt.

AccuLux – 80 Jahre Qualität „Made in Germany“ in Kooperation mit dem renommierten Fraunhofer-Institut.

acculux.de

Vielfalt von Kopf bis Fuß erleben

Internationale Marken für den Feuerwehralltag

„Unser gemeinsamer Auftritt in Dresden stand für das, was uns verbindet. Internationale Erfahrung trifft auf direkten Austausch mit Einsatzkräften und auf Ausrüstung, die ihren Anforderungen gerecht wird.“

Mit einem gemeinsamen Auftritt von LHD und Jolly rückte Lakeland Fire + Safety auf der 25. FLORIAN in Dresden die Ausrüstung in den Blick. Unter dem Leitgedanken WORLD. WIDE. WE. führte die internationale Markenfamilie Erfahrungen und Lösungen aus verschiedenen Ländern zusammen. Der Anspruch dahinter war klar. Einsatzkräfte sollen von Kopf bis Fuß auf verlässliche Ausstattung zurückgreifen können.

Im Bereich Schutzbekleidung zeigten LHD und Eagle Lösungen für den Innenangriff und die Technische Hilfeleistung. Feuerschutzhauben mit Fokus auf Partikelschutz ergänzten das Angebot. Dazu kamen Helme von Pacific Helmets für unterschiedliche Aufgaben, Einsatzstiefel des italienischen Herstellers Jolly für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst sowie Handschuhmodelle von Eagle. Bewährte Modelle trafen auf aktuelle Entwicklungen. Gerade diese Bandbreite verlieh dem gemeinsamen Stand in Halle 2 ein klares Profil. Im persönlichen Austausch mit den Teams von LHD und Jolly konnten Besucher die internationale Produktwelt aus nächster Nähe kennenlernen und ihre Anforderungen aus der Praxis einbringen.

lakelandfire.com

Drei Stiefel, ein Ziel: maximale Sicherheit

Vom klassischen Feuerwehreinsatz bis zur Waldarbeit decken „Curt II“, „COLIN II“ und „Chester“ unterschiedliche Anforderungen im Einsatzalltag ab.

„Für uns lebt die FLORIAN vom direkten Austausch. Gerade bei Fußschutz sind Rückmeldungen aus dem Feuerwehralltag besonders wertvoll, um unsere Modelle weiterzuentwickeln und neue Anforderungen früh zu erkennen.“

Fußschutz muss den Anforderungen seiner Träger gerecht werden. Diesen Anspruch rückte ELTEN auf der FLORIAN 2026 in Dresden ins Zentrum. Mit der Modellwelt 3.0 präsentierte der niederrheinische Sicherheitsschuhhersteller Lösungen für Feuerwehr und Rettungsdienst, die Sicherheit, Komfort und Praxis-tauglichkeit verbinden. Im Mittelpunkt standen die Feuerwehrstiefel „Curt II GTX® ESD F2A WR“, „Colin II GTX® Boa® ESD F2A WR“ und der Schnittschutzstiefel „Chester Boa® GTX® ESD F2A“.

Mit „Curt II GTX® ESD F2A WR“ und „Colin II GTX® Boa® ESD F2A WR“ zeigte ELTEN zwei Feuerwehrstiefel für anspruchsvolle Einsätze. Beide Modelle verfügen über feuerresistentes Rindleder, Stahlkappe, Stahlzwischensohle, die grobstollige Powergrip-Sohle sowie eine Gore-Tex® Crosstech®-Membran. Diese hält nicht nur Nässe zuverlässig draußen, sondern schützt zusätzlich vor Krankheitserregern in Körperflüssigkeiten. Während „Curt II“ auf die Kombination aus Schnürung und Reißverschluss setzt, ermöglicht „Colin II“ mit dem Drehverschluss Boa® Fit System ein besonders schnelles und präzises Anpassen des Stiefels.

Ergänzt wurde das Portfolio durch den „Chester Boa® GTX® ESD F2A“. Der Schnittschutzstiefel der Klasse 2 schützt bei Arbeiten mit handgeführten Kettensägen und kombiniert sein hohes Sicherheitsniveau mit Boa® Fit System, Gore-Tex® Crosstech®-Membran. Alle drei Modelle sind mit einer RFID-Tasche für modernes PSA-Management ausgestattet. Gemeinsam stehen sie exemplarisch für die unterschiedlichen Anforderungen im Feuerwehr- und Rettungswesen. Der Auftritt in Dresden unterstrich den Anspruch, für verschiedene Einsatzszenarien die passende Lösung anzubieten und Erfahrungen der Anwender in die Weiterentwicklung einfließen zu lassen.

elten.com

Vielseitigkeit hat Format

Neue Fahrzeugkonzepte, intelligente Löschtechnik und digitale Vernetzung bestimmten den Dresdner Auftritt

„Für uns war Dresden eine Gelegenheit, die Vielfalt unserer Lösungen greifbar zu machen. Entscheidend bleibt, Technik gemeinsam mit den Feuerwehren an ihren tatsächlichen Anforderungen auszurichten.“

Von großzügigen Mannschaftskabinen bis zu kompakten Einsatzfahrzeugen zeigte ZIEGLER auf der 25. FLORIAN in Dresden, wie unterschiedlich die Anforderungen der Feuerwehren ausfallen. Als einer der größten Aussteller präsentierte das Unternehmen ein breites Portfolio, das Fahrzeugtechnik, Löschsysteme und digitale Lösungen miteinander verbindet. Besonders anschaulich wurde dies beim HLF 20 XL mit seiner Z-Cab XL. Die großzügige Verbindung zwischen Fahrerhaus und Mannschaftsraum bietet bis zu sieben Atemschutzplätze und integriert neue Ansätze für Sicherheit, Hygiene und Vernetzung. Daneben stand das kompaktere MLF mit 4 PA und vier in Fahrtrichtung angeordneten Atemschutzsitzen. Sein Panoramadach schafft ein helles, großzügiges Raumgefühl für die Staffelbesatzung.

Von Raumangebot und Hygiene bis zu automatisierter Steuerung und Einsatzdaten

Die neue Z-X-Baureihe war mit dem Z-X GW Hygiene am eigenen Stand vertreten, während der Z-X Xplore bei Partner IMBOS zu sehen war. Ersterer verbindet ein vollwertiges Hygienekonzept mit alltäglichen Logistikaufgaben. Der Xplore dient dagegen als Datendrehscheibe zur Koordinierung komplexer Großschadenslagen. Ein weiteres Highlight war die intelligente Feuerlöschkreiselpumpe Ultra Power, die auf Druckschwankungen automatisch reagiert und ihren Betriebszustand über eine integrierte Beleuchtung anzeigt. Der digitale Z-Control Hub bündelt Anwendungen, Daten und Services. Über Z-Connect werden Fahrzeuge, Ausrüstung und Einsatzinformationen verknüpft. Wie diese Komponenten zusammenspielen, ließ sich unter anderem an der Ultra Power konkret nachvollziehen. Darüber hinaus waren ein HLF 10 bei Mercedes-Benz und ein TLF 3000 auf Unimog bei Henne Nutzfahrzeuge ausgestellt. Auch die Fire Rescue Games ermöglichten mit einem TSF-W Einblicke in ein praktisches Einsatzumfeld.

ziegler.de

Einsatz trifft auf Alltag

Mit FIRE EVO ONE und LEADER FR MOTION DAMEN verband TEXPORT in Dresden hochentwickelten Einsatzschutz mit funktionaler Dienstbekleidung für den Feuerwehralltag von heute

„In Dresden wollten wir zeigen, wie unterschiedlich moderne Feuerwehrbekleidung gedacht werden kann. Entscheidend ist für uns Schutz, Bewegungsfreiheit und Funktion konsequent und praxisnah an der Aufgabe auszurichten.“

TEXPORT rückte auf der 25. FLORIAN in Dresden zwei Bekleidungslösungen in den Mittelpunkt, die unterschiedliche Bereiche des Feuerwehralltags abdecken. Mit dem FIRE EVO ONE stand ein hochentwickelter Schutzanzug für anspruchsvolle Einsatzsituationen im Fokus. Der LEADER FR MOTION DAMEN zeigte dagegen, wie sich funktionale Dienstbekleidung für den Wachalltag und technische Arbeiten mit Schutz, Komfort und klarer Gestaltung verbinden lässt. Gemeinsam machten beide Linien sichtbar, wie breit persönliche Schutzausrüstung heute gedacht werden kann. Entscheidend ist nicht allein die einzelne Funktion, sondern das Zusammenspiel von Material, Bewegungsfreiheit, Bedienbarkeit und einer Ausstattung, die zur jeweiligen Aufgabe passt.

FIRE EVO ONE weitergedacht

Beim FIRE EVO ONE setzt TEXPORT auf den Materialaufbau X-TREME® EVOLUTION mit dualem Isolationssystem. Unterschiedliche Materialzonen reduzieren die Isolation an thermologisch besonders belasteten Körperbereichen und erhöhen gleichzeitig den Wärmeschutz an exponierten Stellen. Dadurch entsteht ein bedarfsgerechtes Schutzniveau, das nicht einfach mehr Material einsetzt, sondern gezielt dort unterstützt, wo Schutz benötigt wird. Ergänzt wird dieser Aufbau durch das DynamicFit System, das eine flach anliegende und individuell anpassbare Funktasche mit einem flexiblen Rückhaltesystem kombiniert. Auch beim Tragen mehrerer Geräte soll dadurch ein möglichst spannungsfreies Tragegefühl erhalten bleiben.

Bewegung bleibt im Fokus

Das FlexCuff System ergänzt diesen Ansatz mit einer ergonomisch optimierten Ärmelkonstruktion und einem innenliegenden elastischen Positionierungssystem. Dadurch soll die Passform am Arm verbessert und sauberes Arbeiten unterstützt werden. BlackReflex an der Frontleiste verbindet zusätzliche Sichtbarkeit mit einer markanten Gestaltung. Gleichzeitig greift der FIRE EVO ONE auf bewährte TEXPORT-Lösungen zurück. Dazu zählen die TTFS Reflexbestreifung, das AIR BLOCKER® Isolationssystem und das HPX System® für den einfachen Austausch von Reißverschlüssen. Trotz der technischen Ausstattung bleibt die Bauweise schlank und auf Beweglichkeit ausgelegt. Genau diese Verbindung aus Schutzwirkung, Klimaregulation und Tragekomfort bestimmte bereits den Entwicklungsansatz der Serie und blieb auch in Dresden zentral.

Dienstbekleidung – neue Modell speziell für Damen

Mit dem neuen Modell LEADER FR MOTION DAMEN ergänzt TEXPORT die bestehende Linie mit einem speziellen Damenmodell. Im Mittelpunkt der Präsentation in Dresden stand die eigens entwickelte Passform, die sich gezielt an den Proportionen weiblicher Trägerinnen orientiert. Damit greift TEXPORT einen wichtigen Punkt auf, denn Dienstbekleidung soll nicht nur funktional schützen, sondern auch bei Passform und Bewegungsfreiheit überzeugen. Jacke und Hose bestehen aus einem Nomex® Viskose-Oberstoff und erfüllen die EN ISO 11612 zum Schutz gegen Hitze und Flammen sowie die EN 1149 5. Praktische Details reichen von Brusttaschen, Fronttaschen und Handytasche bis zu Cargotaschen, Karabinerlaschen und einstellbarer Bundweite. RFID-Elemente unterstützen die Identifikation. Besonders flexibel sind die austauschbaren Patten an Jacke und Hose. Sie lassen sich über Reißverschlüsse gegen Varianten mit Feuerwehr Schriftzug, rotem Streifen oder individuellem Druck ersetzen. Damit verbindet der LEADER FR MOTION funktionale Ausstattung mit einer Gestaltung, die unterschiedliche körperliche Anforderungen berücksichtigt und im Arbeitsalltag zuverlässig unterstützt. Das neue Damenmodell ist ab Q1 2027 verfügbar.

texport.at

Mehr Kontrolle pro Handgriff

Klare Bedienung für anspruchsvolle Rettungseinsätze

„Mit der E4-Serie wollen wir den Teams bei der technischen Rettung spürbar Arbeit abnehmen. Besonders wichtig ist uns, dass Kraft und intuitive Bedienung jederzeit verlässlich zusammenwirken.“

Technische Rettung verlangt Geräte, die auch unter schwierigen Bedingungen intuitiv funktionieren und zuverlässig in der Hand liegen. Mit der neuen E4-Serie rückte LUKAS auf der 25. FLORIAN in Dresden diesen Anspruch in den Vordergrund. Die Produktlinie vereint konstante Leistung, verbesserte Ergonomie und integrierte Beleuchtung mit einer klaren Bedienlogik. Auch die Energieversorgung ist auf den Einsatz abgestimmt. Ein vollständig versiegelter und stoßfester Rettungsakku liefert selbst bei Wasser, Schlamm und starkem Regen zuverlässig Energie. Der Fokus bleibt bei der Rettung und nicht bei der Technik.

Einheitliche Bedienung in vier Geräteklassen

Schneidgeräte, Spreizer, Kombigeräte und Rettungszylinder bilden ein aufeinander abgestimmtes System. Wer zwischen den Werkzeugen wechselt, findet dieselbe Bedienlogik vor und erhält wichtige Informationen unmittelbar am Gerät. Das vergrößerte Dashboard zeigt unter anderem Rollwarnungen, Hubanzeigen, den Turbo Status und den aktuellen Werkzeugzustand. Akustische Warnmeldungen und eine besonders helle Lichtleiste erleichtern die Arbeit bei schlechter Sicht, in engen Räumen oder während nächtlicher Einsätze. So lassen sich wichtige Rückmeldungen auch dann erfassen, wenn Einsatzkräfte ihre Aufmerksamkeit überwiegend auf die Rettungssituation richten müssen. Mit der Captium Konnektivität lassen sich die Geräte digital vernetzen. Geofencing, Ortung und Wartungsübersichten schaffen mehr Transparenz über ihre Einsatzbereitschaft. Auch das Laden wurde konsequent mitgedacht. Die direkte Ladung im Fahrzeug hält die Ausrüstung verfügbar, damit sie beim nächsten Alarm ohne Umwege genutzt werden kann. In Dresden präsentierte LUKAS damit keine isolierten Einzelgeräte, sondern eine Produktgeneration, bei der Kraft und digitale Übersicht ineinandergreifen und Einsatzkräfte genau dann unterstützen, wenn Präzision, Tempo und Sicherheit entscheidend sind.

lukas.com

Passend statt pauschal

Zwei Bekleidungskonzepte für wechselnde Aufgaben und individuelle Passform

„Für uns war die

FLORIAN die Gelegenheit, zwei wichtige Entwicklungen zusammenzubringen. Wir verbinden flexible Ausstattung für unterschiedliche Einsatzlagen mit einer Passform, die Feuerwehrfrauen auch im Alltag gerecht wird.“

Für unterschiedliche Aufgaben braucht es nicht zwangsläufig mehrere vollständige Bekleidungssysteme. Mit HORIZON und DYNAMATE PLUS WMN setzte S-GARD auf der 25. FLORIAN in Dresden zwei Schwerpunkte, die unterschiedliche Fragen aus dem Feuerwehralltag aufgreifen. Wie lässt sich die Bekleidung an wechselnde Einsatzlagen anpassen und wie wird sie den anatomischen Anforderungen von Feuerwehrfrauen gerecht?

Bei Technischer Hilfeleistung, Vegetationsbrand oder Brandbekämpfung von außen setzt HORIZON auf eine modulare Lösung mit herausnehmbarer GORE-TEX® CROSSTECH®-Membran. Wird sie eingesetzt, bietet sie zusätzliche Schutzfunktionen und Wetterschutz. Zugleich werden weitere Normanforderungen erfüllt. Ohne Membran bleibt eine leichte, besonders atmungsaktive Außenhülle mit hoher Bewegungsfreiheit. Damit lässt sich die Ausstattung je nach Aufgabe konfigurieren, statt stets denselben Aufbau tragen zu müssen. Das macht HORIZON gerade bei wechselnden Einsatzszenarien interessant.

Passform als Teil des Schutzes

Mit DYNAMATE PLUS WMN rückte zudem ein Aspekt in den Blick, der im Einsatzalltag oft zu kurz kommt, nämlich die passende Schnittführung für Frauen. Materialien, Ausstattung und Schutzfunktionen entsprechen dem bewährten Unisexmodell, der Schnitt ist jedoch auf die weiblicheAnatomie abgestimmt. Eine angepasste Taillierung, zusätzliche Weite im Hüftbereich und optimierte Proportionen verbessern den Sitz und unterstützen uneingeschränkte Bewegungen. Damit entsteht mehr Tragekomfort bei unveränderten Schutzfunktionen.

s-gard.de

Komfort beginnt am Fuß

Vier Modelle verbinden Schutz, Beweglichkeit und Komfort für unterschiedliche Einsätze

„Für uns war die FLORIAN eine gute Gelegenheit, unsere Modelle im direkten Austausch zu zeigen. Entscheidend ist, dass Passform, Schutz und Komfort im Einsatz dauerhaft und zuverlässig zusammenspielen.“

Auf der FLORIAN 2026 in Dresden rückte GENIUS erneut vier Modelle in den Mittelpunkt, die unterschiedliche Anforderungen im Feuerwehralltag abdecken. Dabei ging es nicht um die Frage, ob Schnürstiefel oder Schlupfstiefel grundsätzlich die bessere Wahl sind, sondern darum, welche Lösung zur jeweiligen Aufgabe passt. Besonders präsent waren der GENIUS MID 2.0 mit längenverstellbarem und leicht austauschbarem Klettverschluss sowie der RAPTOR 2.0 mit Schnürung in zwei Zonen und wechselbarem Reißverschlussschlitten. Beide Modelle stehen für schnelle Handhabung, sichere Anpassung und hohen Tragekomfort. Hochwertige Materialien, eine orthopädisch vorgeformte und waschbare Einlegesohle sowie stahlfreier Durchtrittschutz ergänzen den praxisnahen Aufbau und unterstützen den Fuß bei langen Einsätzen besonders zuverlässig.

Passform bis ins Detail

Auch der RAPTOR 28 STX und der NIMBUS 28 STX zeigten, wie unterschiedlich sich Schutz und Komfort verbinden lassen. Der RAPTOR 28 STX setzt auf ein Schnürsystem mit zwei Zonen und Zipper, während der NIMBUS 28 STX mit variablem Schaft und automatischer Ristweitenarretierung arbeitet. Beide Modelle kombinieren stahlfreien Schutzaufbau mit wasserdichter Sympatex-Membrane und einer auf sicheren Halt ausgelegten Sohlenkonstruktion. Damit deckt GENIUS unterschiedliche Anforderungen ab, ohne beim Tragekomfort Abstriche zu machen. Gerade im Vergleich wurde sichtbar, wie wichtig Passform, Beweglichkeit und robuste Details sind. Dresden bot damit den passenden Rahmen, um vier eigenständige Lösungen für unterschiedliche Bedürfnisse kompakt gegenüberzustellen.

be-a-genius.com

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