STARTKLAR FÜR
JEDEN EINSATZ
STARTKLAR für jeden Einsatz
TEXT MISCHA STANGL
FOTOS IEP
Pölz hält moderne Einsatzfahrzeuge zuverlässig unter Spannung und sichert Batterien, Nebenverbraucher sowie die Startbereitschaft vor jedem Alarm.
Moderne Feuerwehrfahrzeuge führen heute deutlich mehr elektronische Ausrüstung mit als frühere Generationen. Funkgeräte, Ladehalterungen, Steuerungen und zahlreiche Nebenverbraucher benötigen auch während längerer Standzeiten zuverlässig Energie. Gleichzeitig muss die Fahrzeugbatterie beim nächsten Alarm ausreichend Leistung für einen sicheren Start liefern.
Genau dafür entwickelt Industrieelektronik Pölz seine Batterietest- und Ladesysteme. Die Lösungen versorgen nicht nur die Batterie, sondern kontrollieren laufend ihren Zustand sowie wichtige Steckverbindungen. Mehr als 10.000 Einsatzfahrzeuge sind nach Angaben des Unternehmens bereits mit diesen Systemen ausgestattet.
Für kleine und große Fahrzeuge
Eine Frage wird Pölz besonders häufig gestellt: Können auch moderne, umfangreich ausgestattete Feuerwehrfahrzeuge wie ein HLF 20 zuverlässig versorgt werden?
Die Antwort lautet klar: ja. Die Systeme eignen sich für kleinere Einsatzfahrzeuge mit 12 Volt ebenso wie für große Feuerwehrfahrzeuge mit 24-Volt-Bordnetz. Dabei werden nicht nur die Fahrzeugbatterien geladen. Auch angeschlossene Nebenverbraucher erhalten die notwendige Energie.
Für einzelne Fahrzeuge stehen die BTL Powersingle Systeme mit 16 oder 25 Ampere zur Verfügung. Das Powersingle 16 A lässt sich im Feuerwehrhaus oder direkt im Fahrzeug einsetzen und mit einer externen 230-Volt-Einspeisung kombinieren. Ein Multifunktionssystem führt Stromversorgung und Datenkontakte in einer gemeinsamen Verbindung zusammen. Der automatische Auswurf sorgt dafür, dass die Steckverbindung beim Ausrücken selbstständig getrennt wird.
Ein integrierter Piezosummer und ein potenzialfreier Alarmausgang ermöglichen es, Störungen frühzeitig akustisch oder über externe Meldesysteme anzuzeigen. Die leistungsstärkere 25-A-Ausführung eignet sich für Fahrzeuge mit höherem Energiebedarf.
FRÜH ERKANNT, SICHER BEREIT
Die BTL-Systeme überwachen Batterie, Ladezustand und Steckverbindungen laufend. Abweichungen werden sofort erkannt und über optische, akustische oder externe Meldungen zuverlässig weitergegeben.
Ladetechnik für jeden Fuhrpark
Vom Powersingle für ein Fahrzeug bis zum BTL 2016 für vier Stellplätze: Pölz bietet flexible Lösungen für sichere Einsatzbereitschaft.
Einfach sicher verbunden
Das Stecksystem versorgt Fahrzeug und Geräte zuverlässig mit Strom, überträgt wichtige Daten und löst sich beim Ausrücken automatisch.
Kontrolle im Hintergrund
Die Systeme der BTL-Serie arbeiten vollautomatisch und prozessorgesteuert. In kurzen Intervallen prüfen sie unter anderem die Bordspannung, den Ladezustand sowie mögliche Defekte an Batterien und Steckverbindungen. Auch die angeschlossene Spannungsebene wird automatisch erkannt.
Abhängig vom Ergebnis passt das System den Ladevorgang an. Es erhöht oder reduziert die Ladung, schaltet bei Bedarf ab und gibt bei erkannten Fehlern einen optischen oder akustischen Alarm aus. Das schonende Ladeverfahren soll die Lebensdauer der Batterien erhöhen und die Startsicherheit langfristig verbessern.
Gerade im Feuerwehralltag entsteht dadurch ein entscheidender Vorteil: Technische Probleme werden nicht erst dann sichtbar, wenn das Fahrzeug nicht mehr startet. Verantwortliche können früher reagieren und notwendige Maßnahmen gezielt einleiten.
Flexibel mit dem Fuhrpark wachsen
Für mehrere Fahrzeuge bietet Pölz modular aufgebaute Mehrfachlösungen. Das BTL 2016 lässt sich für zwei, drei oder vier Einsatzfahrzeuge konfigurieren. Wächst der Fuhrpark, kann auch die Ladeversorgung entsprechend erweitert werden.
Damit reicht das Angebot von der kompakten Einzellösung bis zum zentralen System für mehrere Stellplätze. Der Anspruch bleibt dabei immer derselbe: Batterien zuverlässig laden, Fehler rechtzeitig erkennen und Einsatzfahrzeuge verfügbar halten.
Denn wenn der Alarm kommt, zählt keine technische Erklärung. Dann zählt nur, dass das Fahrzeug startet und die Mannschaft ohne Verzögerung ausrücken kann. ![]()